Art in Energy
Allein in Deutschland stehen mittlerweile mehr als 20.000 Windkraftanlagen und sind Teil unserer
modernen Landschaft geworden. Für die Einen stellen sie die Dämonen für Andere die Ikonen
unserer Kultur dar.

So fordern sie zur Diskussion und zu einer künstlerischen Auseinandersetzung auf.

Mit dem Projekt windmove bringt Christoph Ernst Kunst auf die Herzstücke der Windkraftanlagen, den Rotorblättern und möchte so einen ganz besonderen Beitrag zur Diskussion von Dimension und Ästhetik des öffentlichen Raumes leisten.

Eine Vereinigung von Wind - Kunst - Technik schafft die Verbindung von Poesie und Funktion.

Die Installation windmoveNight_1 ist die Weltpremiere von windmove und gleichzeitig die
Weltpremiere einer Kunstinstallation auf den Flügeln einer Windkraftanlage überhaupt.

Leuchtend und in Bewegung, mit einer Geschwindigkeit von bis zu 220 km/h werden poetische Lichtinszenierungen kreisend durch den Himmel fliegen.

Die jetzt bestückte Windenergieanlage, eine nagelneue Vestas V90 mit einer Turmhöhe von
104 Metern und einer Rotorlänge von je 44 Metern steht in dem Windpark Klettwitz, der von der GHF Gruppe errichtet wurde und betrieben wird.

In einer mehrjährigen Forschungs- und Vorbereitungszeit (bereits im Jahr 2002 wurde mit den ersten Tests in Zusammenarbeit mit der TU Berlin begonnen) haben Christoph Ernst und sein Team
technische Lösungen entwickelt, die diese Kunstinstallationen, quasi an dem letzten Punkt vor dem Orbit, erst ermöglichen. Und dies ohne die Effizienz der Windkraftanlagen wesentlich zu beeinflussen.
Zum Einsatz kommt eine aufwendige Steuerungstechnik und Programmierung (von Werner Trunk), die in der drehenden Nabe montiert wurde und sich von jedem Punkt der Welt kontrollieren lässt.
Die Leuchtflächen, die Wind, Wetter und höchsten mechanischen Belastungen ausgesetzt werden, sind ein Hightech Electrolumineszenzmaterial, dessen Preis in Quadratzentimetern berechnet wird, wurden mit Hilfe eines ausgeklügelten Klebesystems montiert. Alle Anwendungen sind patentiert.

Ein weiterer Erfolg besteht darin, dass die vielen genehmigungsrechtlichen Hürden genommen werden konnten, die einer Umsetzung eines Konzeptes dieser Dimension vorausgehen. Vielen Dank an alle Beteiligten.

windmoveNight_1 bildet nun den Auftakt zu dem künstlerisch konzeptionell, technisch innovativstem Kunstprojekt im öffentlichen Raum.

Es gibt bis zum 31.12.2007 die Gelegenheit windmoveNight_1 zu bestaunen.